Bolivien
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Länderinformationen & Spendenprojekte

Bolivien ist ein Binnenland im Herzen Südamerikas und ist sowohl topografisch als auch ethnisch sehr vielfältig. Es ist gekennzeichnet durch den Kontrast zwischen der kalten andinen Höhe und dem heißen Tiefland. Die großen Höhenunterschiede (tiefster Punkt: 90 m; höchster Punkt: 6.542 m) bedingen sehr vielfältige Klimazonen. Aufgrund der verschiedenen Höhenstufen kommen in Bolivien nahezu alle Vegetationsformen vor.

Ebenso vielfältig sind die Ethnien Boliviens. Es ist eines der Länder mit dem höchsten Anteil an indigener Bevölkerung und es gibt 36 verschiedene ethnische Gruppen. Diese Unterschiedlichkeiten bringen verschiedene Lebensrealitäten mit sich. Selbst wenn in den letzten Jahren viel für die Menschen und die Entwicklung des Landes getan wurde, ist Bolivien immer noch eines der ärmsten Länder Südamerikas. Bruder und Schwester in Not führt seit 1962 Projekte in Bolivien durch.

Mangelnde Bildungschancen und Gesundheitsversorgung

Besonders große Unterschiede gibt es zwischen den Lebensrealitäten der Menschen, die in der Stadt bzw. am Land leben. Beinahe 70% der Bolivianer:innen leben heute in Städten. Binnenmigration und Landflucht sind ein großes Thema. Zahlreiche Menschen, die in die Stadt ziehen, leben dort in prekären Verhältnissen. Obwohl es eine zwölfjährige Schulpflicht gibt und der Besuch staatlicher Schulen kostenlos ist, gehen zahlreiche Kinder in Bolivien nicht oder nur unzureichend zur Schule. In der Stadt sind die Bildungschancen für Kinder ungleich höher als am Land – zumindest für jene, die es sich leisten können.

Ähnliches gilt für die Gesundheit: Vor allem in ländlichen Regionen ist die medizinische Versorgung unzureichend. Der häufig fehlende oder erschwerte Zugang zu Gesundheitsdiensten, soziale Probleme, Umweltverschmutzungen, mangelhafte Nahrungsversorgung, unzureichende Hygienemöglichkeiten und fehlender Zugang zu (Trink-) Wasser führen oft zu Krankheiten und Epidemien. Darüber hinaus ist Bolivien eines der Länder Südamerikas mit den höchsten Fällen geschlechtsspezifischer Gewalt.

Einige Stichworte zu Wirtschaft und Produktion

Bolivien ist ein sehr ressourcenreiches Land. Die wichtigsten Wirtschaftsbereiche sind Erdgas- und Erdöl-Gewinnung, der Bergbau (Zink, Zinn und Silber) und Landwirtschaft (Soja, Kaffee, Mais, Kartoffeln, Reis, Koka, Quinoa). Der direkte Export vieler natürlicher Ressourcen als Rohstoff sowie Korruption führen allerdings dazu, dass die Wertschöpfung selten im Land bleibt. Landwirtschaft wird auch in sehr exponierten Lagen, z.B. in den weiten Ebenen des Hochlands betrieben, wo Wassermangel und die Auswirkungen des Klimawandels noch stärker spürbar sind.

Geschichte und politische Situation

Die ersten Menschen kamen ungefähr vor 21.000 Jahren ins heutige Bolivien, Funde von etwa 8.000 v.Chr. belegen Normad:innen- und Bäuer:innentum und die Domestizierung von Lamas. Lange vor den Inka entwickelten sich in Bolivien bereits erste Hochkulturen, z.B. die Tiwanaku-Kultur um 1000 v. Chr. Die Inkakultur erreichte ihren Höhepunkt im 15. Jahrhundert. Bei der Ankunft der Spanier in Peru im Jahr 1531 war das damalige Inka-Reich zwischen den verfeindeten Inka-Brüdern Atahualpa und Huascar geteilt. Diese Situation erleichterte die Eroberung durch die Spanier unter Francisco Pizarro. Daraufhin wurde Bolivien für fast 300 Jahre von spanischen Vize-Königen regiert. Wie in anderen kolonialisierten Gebieten wurde auch die Bevölkerung im heutigen Bolivien massiv von den europäischen Invasoren unterdrückt. Viele Indigene fielen der Invasion durch Krankheiten, Gewalt und veränderten Lebensbedingungen zum Opfer. Ein Großteil der Überlebenden wurde zu Sklav:innen oder Zwangsarbeiter:innen und auf Plantagen sowie für den Abbau von Bodenschätzen und deren Export nach Europa eingesetzt.

Anfang des 19. Jahrhunderts begannen die ersten Unabhängigkeitsbewegungen in Südamerika. Bolivien wurde als letztes Land Südamerikas von der spanischen Kolonialherrschaft befreit. Im Jahr 1825 wurde die Unabhängigkeit verkündet und die Republik Bolivien gegründet.

Die folgenden Jahrzehnte waren von auffällig vielen Regierungswechseln, Putschen und politischer Instabilität geprägt. Mitte des 20. Jahrhunderts wirkte sich das Erstarken der Arbeiterbewegung positiv auf die Lebensverhältnisse der breiten Bevölkerung aus. Dennoch konnte sich 1964 eine Militärdiktatur an die Macht putschen und erst1982 konnte Bolivien wieder freie Wahlen durchführen. 2022 belegte Bolivien im Demokratieindex Platz 92 von 177 Ländern und gilt damit als ein „Hybridregime“, das heißt einer Mischform aus demokratischer Regierung und autoritärem Regime.

Staatliche Wirtschaftsförderungs- und Armutsbekämpfungsprogramme

Im Dezember 2005 wurde Evo Morales erster Indigener Präsident Boliviens. Morales errichtete den plurinationalen Staat, welcher die Rechte der 36 indigenen Nationen sowohl gestärkt als auch erweitert hat. Obwohl Evo Morales während dieser Erneuerungen auf Widerstand stieß, konnte er sich schlussendlich durchsetzen und regierte bis 2019. Im Mittelpunkt seiner Politik stand die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Unter seiner Regierung wurde ein nationaler Entwicklungsplan aufgestellt, um die Armut und Exklusion zu verringern. Evo Morales berief sich unter anderem auf den Begriff „Vivir bien“ („Gutes Leben für alle“) und war federführend bei der Aufnahme der präkolonialen, indigenen Weltanschauung in die neue Verfassung von 2009. Sozialprogramme in Form von Direktzahlungen an Schulkinder, Schwangere, junge Mütter sowie Senior: innen sollen für eine gesellschaftliche Umverteilung sorgen. Die Armut wurde zwischen 2005 und 2009 tatsächlich um 12% verringert und zeigte auch sonst viele Erfolge bei der Armutsbekämpfung. Trotz dieser Erfolge ist Bolivien mit einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von 3.449 USD (2021) auch heute eines der ärmsten Länder Südamerikas.

Bolivien in Stichworten

Offizieller Name

Estado Plurinacional de Bolivia (Plurinationaler Staat Bolivien)

Fläche

1.098.581 km² (vgl. Österreich: 83 879 km2)

Nachbarstaaten

Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay, Peru

Geografie

Tiefebene und zentrales Hochland, durchzogen von zwei Andenketten. Der höchste Berg ist der Sajama (6.542 m).

Klima

Tropisch-heißes Klima im Tiefland, kühl-gemäßigtes Klima im Hochland mit wenigen Niederschlägen

Bevölkerung

12 Millionen (vgl. Österreich: 9,1 Mio., Stand 2023, migration.gv.at)

Geburtenrate

2,26 Kinder/Frau (vgl. Österreich: 1,51 Kinder/Frau)

Lebenserwartung

Bolivien: 72,5 Jahre (vgl. Österreich: 82,48 Jahre, Stand 2023, World Fact Book)

Alphabetisierungsrate

Bolivien: 92,5% (vgl. Österreich: >99,9%, Stand 2023, Word Fact Book)

Ethnische Vielfalt

Mestizen 68%, Indigene (Quechua, Aymara und 34 andere Ethnien) 20%, Weiße 5%, Cholo/Chola 2%, Afroamerikanisch 1% (World Fact Book)

Sprachen

Offizielle Sprachen: Spanisch, Quechua, Aymara, Guarani. Weiters 36 indigene Regionalsprachen (World Fact Book)

Religion

70% Katholik:innen, 14,5% Protestant:innen oder Evangelikale, 3% andere Christ:innen, 2,5% religionslos (World Fact Book)

BIP pro Kopf

2,830 USD (vgl. Österreich: 50.390 USD, Fischer Weltalmanach 2023)

Human Development Index

Rang 118 unter 189 Ländern; (vgl. Österreich: Rang 25, Stand 2021 wikipedia)

Bedeutende Wirtschaftsbereiche

Landwirtschaft (Subsistenzwirtschaft und Koka-Anbau), Bergbau, Industrie (wenig entwickelt)

Währung

Boliviano (7,7 Bolivianos = ca. 1 Euro)

Staatsform

Präsidialrepublik, neue Verfassung seit 2009

Hauptstadt

Sucre (lt. Verfassung), La Paz (Regierungssitz)

Verwaltungsgliederung

9 Departamentos, 112 Provincias

Unabhängigkeit

6.8.1825 (ehemalige spanische Kolonie)

Staatsoberhaupt und Regierungschef

Luis Arce

Sonstiges

Zeitverschiebung zu MEZ: - 5 Stunden

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…weil Gerechtigkeit
viele Gesichter hat.

Spendenprojekte

Bildung ist Zukunft

#4 Hochwertige Bildung
#10 Weniger Ungleichheiten
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Mit einer Spende von 128 Euro ermöglichen Sie Kindern Betreuung und schulische Unterstützung für einen Monat.
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Kindern einen Schulabschluss und damit einen Ausstieg aus dem Armutskreislauf zu ermöglichen, ist das Ziel der Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation Kawsay Muju. In Villa Flores, einem Viertel im armen Süden der bolivianischen Stadt Cochabamba, leben in nächster Nähe zur städtischen Mülldeponie besonders viele sozial benachteiligte Familien. Der Verkauf recycelbarer Materialien wie Plastik und Metall ermöglicht den Menschen, die vom Land in die Stadt gezogen sind, ein bescheidenes Einkommen. Die Kinder der Familien wachsen unter schwierigen Bedingungen auf und haben eingeschränkte Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Kawsay Muju bietet benachteiligten Kindern nicht nur schulische Unterstützung, sondern auch gesundes Essen und ganzheitliche Fördermöglichkeiten an.

Mit ihrer Spende unterstützen Sie Kinder dabei, einen Schulabschluss zu erlangen und dem Armutskreislauf zu entkommen.

Partnerorganisation: Kawsay Muju

Ein sicherer Ort für Mütter und ihre Kinder

#5 Geschlechtergleichstellung
#16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
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Mit einer Spende von 70,- Euro ermöglichen Sie einer Frau und ihren Kindern den Aufenthalt im Frauenhaus für eine Woche.
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Das Recht auf seelische und körperliche Unversehrtheit ist in Bolivien im Gesetz verankert – die Realität sieht anders aus. In einem Frauenschutzzentrum in Sacaba finden Frauen und deren Kinder Zuflucht vor Gewalt und Missbrauch. Sie erhalten psychologische und medizinische Betreuung und werden auf dem Weg in ein neues Leben begleitet: Angeboten werden Schulungen zu unterschiedlichen Erwerbstätigkeiten in hauseigenen Einrichtungen wie der Bäckerei, der Geflügelfarm oder der Nähwerkstatt. Die Einnahmen werden unter den Frauen aufgeteilt.

So erwerben die Frauen Kompetenzen, die ihnen den selbstständigen Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder ermöglichen. Einige der Frauen schaffen es sogar, sich durch den Verkauf der handgemachten Produkte eine eigene Nähmaschine zu leisten oder sich mit handwerklichen Tätigkeiten selbstständig zu machen.
Viele lassen sich später zu „Promotoras“, Verteidigerinnen der Menschenrechte, ausbilden, um andere Frauen auf ihrem Weg in ein Leben frei von Gewalt zu unterstützen.

Partnerorganisation: CMLV + Pastoral Social Caritas Sacaba

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Gefährlichstes Land für Frauen in Südamerika

Bolivien hat ein äußerst progressives Gesetz zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Dem steht gegenüber, dass jeden 3. Tag eine Frau ermordet wird und Bolivien damit das für Frauen gefährlichste Land Südamerikas ist. Die Statistiken waren bereits vor den pandemiebedingten strikten Lockdowns und der globalen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage besorgniserregend, die Coronakrise hat die Situation zusätzlich verschärft. Innerhalb Boliviens weisen die Gemeinden Cochabamba und Sacaba laut Statistiken den höchsten Grad an Gewalt gegen Frauen und Mädchen auf.

Einzige funktionierende Stelle zum Gewaltschutz

Das Frauenschutzhaus CAM (Centro de Atención a la mujer) ist die einzige beständig funktionierende Institution in den Gemeinden Sacaba und Cochabamba, die sich der Problematik der häuslichen Gewalt auf integrale Weise in Form von Schutz und Prävention annimmt. Meldeverfahren an öffentliche Stellen sind derart intransparent und komplex, dass die betroffenen Frauen häufig nicht nur ihre Anzeigen zurücknehmen, sondern auch in die gewalttätige Umgebung zurückkehren.

Präsenz in allen Stadtteilen

Unsere Partnerorganisation CMLV forciert neben dem Frauenschutzzentrum CAM Präventionsarbeit in Schulklassen und Männerarbeit. Ein besonders wichtiger neuer Aspekt des Projektes ist der Ausbau der Arbeit mit “Promotoras” („Menschenrechtsverteidigerinnen“). Bei diesen Frauen handelt es sich meist um Frauen, die in der Vergangenheit selbst Gewalt erfahren haben und nun durch ihre Präsenz auf Straßen und in der konkreten Nachbarschaft Ansprechpersonen für Hilfesuchende sind. Geplant sind weitere fixe Beratungsstellen mit Promotoras in verschiedenen Stadtteilen Sacabas.

Lebensnotwendiges Nass

#15 Leben an Land
#10 Weniger Ungleichheiten
#13 Maßnahmen zum Klimaschutz
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Mit einer Spende von 150,- Euro ermöglichen Sie einer kleinbäuerlichen Familie die Installation einer Bewässerungsanlage.
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Quinoa, Kartoffeln und vielleicht noch etwas Lamafleisch, mehr als diese Zutaten gibt es selten für die Kinder in Corqe im Hochland Boliviens. Die dort lebenden kleinbäuerlichen Familien sind schon jetzt besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen: Wassermangel ist ein immer größer werdendes Problem. Die Böden sind karg. Niederschlag bleibt gänzlich aus oder kommt zur falschen Zeit und schwemmt die Saat aus. Mangel- und Fehlernährung führen zu Krankheiten und Abwanderung in die Städte in zumeist prekäre Lebensrealitäten.

Gewächshäuser und effiziente Bewässerungssysteme können Abhilfe schaffen. Unsere Partnerorganisation CIPCA unterstützt die Familien beim Installieren von Tröpfchenbewässerung und Sprinkleranlagen für ihre Gewächshäuser. Die Anlagen werden aus naheliegenden Quellen gespeist, Regenwasser wird aufgefangen und gesammelt. Die Bewässerungsanlagen gewährleisten den schonenden und effizienten Einsatz dieser wertvollen Ressource in der Landwirtschaft. Dadurch haben kleinbäuerliche Familien selbst bei Trockenheit Wasser für ihr Gemüse und andere landwirtschaftliche Produkte.

Partnerorganisation: CIPCA Altiplano

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Ausbleibender Regen zu Aussaatzeiten

Die Provinz San Pedro de Totora liegt im Altiplano Boliviens auf einer Höhe von 3.900 bis 4.800 Metern. Die kleinbäuerlichen Familien gehören überwiegend der indigenen Gruppe der Ayamara an. Laut Bericht der Vereinten Nationen sind 93% der dort lebenden Bevölkerung von Armut bedroht, die Ernährungssituation wird als sehr besorgniserregend bewertet (WFP). Viele Männer gehen Saisonarbeiten in den nächstgrößeren Städten oder im Ausland nach. So sind es meist die Frauen, die zur Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Aktivitäten in den Gemeinden bleiben und die familiäre Grundversorgung sichern – oder auf der Suche nach einem besseren Leben mit ihren Kindern in die Randzonen größerer Städte migrieren und häufig in prekären Verhältnissen ums Überleben kämpfen.

Die klimatischen Voraussetzungen im fragilen Ökosystem des Altiplanos sind äußerst herausfordernd und werden durch die Klimaveränderungen erheblich erschwert. Es herrschen zunehmend Dürre und Wassermangel. Immer öfter folgen auf kurze und heftige Regenzeiten langanhaltende Trockenperioden. Die herkömmlichen Anbaumethoden und Produktionssysteme der kleinbäuerlichen Familien sind den veränderten Bedingungen kaum gewachsen. Das Ausbleiben der Regenfälle zu Aussaatzeiten gefährdet die landwirtschaftlichen Erträge und die Ernährungssicherheit der Menschen.

Bewässerungssysteme und angepasste Pflanzen

Unsere Partnerorganisation CIPCA (Centro de Investigación y Promoción del Campesinado) setzt vor Ort Maßnahmen auf mehreren Ebenen um. Die kleinbäuerlichen Familien erwerben einerseits Wissen zum nachhaltigen Management natürlicher Ressourcen, sie legen gemeinsam mit CIPCA Bewässerungssysteme und Tränken für Tiere an. Gewächshäuser bieten die Möglichkeit, auch die Ernährung ausgewogener und gesünder zu gestalten. Wichtig ist einerseits das Wiederaufgreifen traditioneller indigener Methoden, die teilweise verloren gegangen sind und andererseits Aufforstung und Aussaat von Bäumen und Pflanzen, die Wasser speichern und den veränderten klimatischen Bedingungen standhalten. Parallel dazu gibt es Workshop zu Geschlechtergerechtigkeit und Empowerment der indigenen, verfassungsrechtlich garantierten Verwaltungsautonomie.