Ein Plus von 1,25% für Bruder und Schwester in Not

Im Jubiläumsjahr wurden in Tirol 829.817 Euro gesammelt. 2021 konnte Bruder und Schwester in Not eine Steigerung der Spenden um 1,25% erreichen. Der Gesamtbetrag von 829.817 Euro kommt Menschen in Ostafrika und Lateinamerika zugute. Mit der Adventsammlung 2021 feierte Bruder und Schwester in Not 60-jähriges Bestehen. Seit 1961 setzt die diözesane Stiftung Projekte im Bereich ländlicher Entwicklung und Stärkung der Menschenrechte um. Im letzten Jahr wurde u.a. für Kinder und deren Familien in im ländlichen Raum Tansanias gesammelt. „In Krisensituationen wird die Bedeutung der universalen Verbundenheit besonders deutlich!“, sagt Bischof Hermann Glettler und bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern. Magdalena Wiesmüller, Geschäftsführerin von Bruder und Schwester in Not hebt hervor: „Seit 60 Jahren kann sich Bruder und Schwester in Not auf die treue Unterstützung der Menschen in Tirol verlassen. Die Spendenfreudigkeit ist Ausdruck von Mitmenschlichkeit. Das ist nicht selbstverständlich und erfüllt uns mit großer Dankbarkeit.“

Ernährungssicherung in der Situation des Klimawandels
Im Hauptprojekt der Sammlung 2021 wurden u.a. Menschen in den abgelegenen Regionen Karagwe und Kyerwa dabei unterstützt, nachhaltige agroökologische Anbaumethoden für einen besseren Ernteertrag zu nutzen: Mischkulturen können selbst in der Situation des Klimawandels die Ernährung sichern. Entsprechende Wissensvermittlung setzt bereits in Grundschulen an. Darüber hinaus wird wie in allen Projekten ein starkes Augenmerk auf Menschenrechte und insbesondere auf die Stärkung von Frauen gelegt. „Im Mittelpunkt unserer Projekte steht der Einsatz für benachteiligte Menschen und deren Recht auf ein Leben in Würde“, so Magdalena Wiesmüller. „Gemeinsam mit unserer Partnerorganisationen vor Ort erwirken wir konkrete Verbesserungen der Lebensbedingungen und lassen so Hoffnung und Zuversicht vielerorts wachsen.“

Bruder und Schwester in Not: Spendensackerl und Adventkalender
Die Stiftung Bruder und Schwester in Not - Diözese Innsbruck arbeitet seit 1961 mit Partnerorganisationen des globalen Südens zusammen. In Tirol kennt man Bruder und Schwester in Not vielfach durch die „Spendensackerln“, die in Pfarreien aufliegen und durch den jährlichen Adventkalender. Die Ziele der Zusammenarbeit in den Schwerpunktländern sind verbesserte Lebenschancen für benachteiligte Menschen sowie Friede, Gerechtigkeit und ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt. Die Projekte umfassen vor allem die Bereiche ländliche Entwicklung und Stärkung der Menschenrechte.
Bruder und Schwester in Not trägt das Österreichische Spendengütesiegel. Unterstützer*innen können ihre Spende steuerlich absetzen.

Kontakt für Rückfragen:
Sarah Schuller-Kanzian, Bruder und Schwester in Not
Tel: 0676 8730 6713
sarah.schuller-kanzian@dibk.at

Bilder zur Honorarfreien Verwendung:

Bild 1 © BSIN/ G.Berger
Magdalena Wiesmüller, Geschäftsführerin von Bruder und Schwester in Not und Bischof Hermann Glettler bedanken sich für ein Spendenplus von 1,25%.
Bild2 © BSIN/ CHEMA
Insgesamt wurden 829.817 Euro gespendet. Damit werden u.a. Schulkinder in Tansania bei ihrem Einsatz für nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherheit unterstützt.

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