Presse

30.4.21: Spendenplus von 3,7% für Bruder und Schwester in Not

Tiroler*innen setzen mit 819.611 Euro ein starkes Zeichen der Mitmenschlichkeit

Ein Plus von 3,7% im Corona-Krisenjahr 2020 ist ein großes Zeichen. Darin sind sich alle Verantwortlichen einig. „Die Gesundheitskrise fordert nicht nur direkte Opfer, sondern führt zu Versorgungsengpässen an Überlebensnotwendigem, zur Schließung von Schulen und zu Inflation“, so Bischof Hermann Glettler mit Blick auf Uganda, das Schwerpunktland der Adventsammlung 2020. Ein Spendenplus erfülle ihn mit großer Dankbarkeit. Als „großartiges Zeichen der Mitmenschlichkeit über alle Grenzen hinweg“ bezeichnet Magdalena Wiesmüller, Geschäftsführerin von Bruder und Schwester in Not, dieses Ergebnis. „Unzähligen benachteiligten Kindern und ihren Familien werden so ein besseres Leben und eine Zukunftsperspektive ermöglicht.“ In Zahlen sind es 819.611 Euro, die Menschen aus Tirol im Rahmen der Adventsammlung 2020 von Bruder und Schwester in Not gespendet haben. Dieser Betrag kommt Projekten der Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika und Ostafrika zugute. Magdalena Wiesmüller: „Mein aufrichtiger Dank gilt allen, die uns mit ihrer Spende und mit ihrem Engagement unterstützt haben. Inmitten der Krise haben die Menschen in Tirol ihre Solidarität unter Beweis gestellt.“

Hauptprojekt 2020: „Ein Glücksschwein als Starthilfe“ 

Fast die Hälfte aller Kinder im Bezirk Mubende, Uganda, wächst als Voll- oder Halbwaisen auf. Meist kommen sie bei Verwandten oder Zieheltern unter. Die Kosten für einen Schulbesuch können von den Familien kaum getragen werden und so bleibt vielen Waisen der Zugang zu Bildung verwehrt. In dem unterstützten Projekt erhalten die Familien ein Ferkel zur Aufzucht. Aus dem Verkauf der in den Folgejahren geborenen Jungtiere kann die Schulbildung finanziert werden.
Durch die Adventsammlungen von Bruder und Schwester in Not werden zahlreiche Projekte in Uganda, Tansania, Bolivien und El Salvador unterstützt. 

Bruder und Schwester in Not: Solidarisch seit 60 Jahren

Die Stiftung Bruder und Schwester in Not- Diözese Innsbruck arbeitet seit 1961 mit Projektpartnern des globalen Südens zusammen. In Tirol kennt man Bruder und Schwester in Not vielfach durch die „Spendensackerln“, die in Pfarreien aufliegen und durch den jährlichen Adventkalender. Die Ziele der Zusammenarbeit in den Schwerpunktländern sind dabei verbesserte Lebenschancen für benachteiligte Menschen sowie Friede, Gerechtigkeit und ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt. Die Projekte umfassen vor allem die Bereiche ländliche Entwicklung und Menschenrechtsarbeit. Bruder und Schwester in Not trägt das Österreichische Spendengütesiegel. Unterstützer*innen können ihre Spende steuerlich absetzen. 

 

Bild zur honorarfreien Verwendung: © Bruder und Schwester in Not/Handl
Bild „Ein Glücksschwein als Starthilfe“: Waisenkindern in Uganda wird der Schulbesuch finanziert.

Zitate in voller Länge:
Hermann Glettler, Bischof der Diözese Innsbruck:
„Die Gesundheitskrise fordert nicht nur direkte Opfer, sondern führt zu Versorgungsengpässen an Überlebensnotwendigem, zur Schließung von Schulen und zu Inflation. Durch das Hauptprojekt erhalten notleidende Familien, Waisenkinder und benachteiligte Menschen direkte Unterstützung. Das Spendenplus im Corona-Jahr erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.“ 

Magdalena Wiesmüller, Geschäftsführerin von Bruder und Schwester in Not: 
„Die Menschen in Tirol haben inmitten der Krise ihre Solidarität unter Beweis gestellt. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Hoffnung. Es ist ein großartiges Zeichen der Mitmenschlichkeit über alle Grenzen hinweg! Unzähligen benachteiligten Kindern und ihren Familien werden so ein besseres Leben und eine Zukunftsperspektive ermöglicht. Mein aufrichtiger Dank gilt allen, die uns mit ihrer Spende und mit ihrem Engagement unterstützt haben.“ 


Kontakt für Rückfragen: 
Sarah Schuller-Kanzian, Medienreferentin Bruder und Schwester Not
Tel: 0676 8730 6713
sarah.schuller-kanzian@dibk.at

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