Tansania

Bruder und Schwester in Not unterstützt derzeit Projekte von sechs Partnerorganisationen im Nordwesten von Tansania, in den Regionen Bukoba, Kayanga und Biharamulo.

Weniger Brennholz, weniger Rauch, mehr Zukunft

Lehmöfen für Familien in Armut in Tansania

 

Im Nordwesten Tansanias, gerodete Wälder und ausgelaugte Böden zeichnen das Landschaftsbild. Hier, in der Diözese Kayanga lebt der Großteil der Bevölkerung von Subsistenzlandwirtschaft und Selbstversorgung. Unter dem steigenden Bedarf an Brennholz, Holzkohle oder Ackerflächen leidet die Umwelt. Gleichzeitig ist der Lebensstandard sehr gering. CHEMA, die lokale Partnerorganisation von Bruder und Schwester in Not, geht mit vielen Lösungen und innovativen Ideen die Probleme der benachteiligten Bevölkerungsschichten an.

Mit viel Engagement hat CHEMA in den letzten Jahren die aus der Permakultur-Bewegung bekannten „rocket stoves“ weiterentwickelt. Aus Ziegel, die in ihrer Fähigkeit, Wärme zu speichern, verbessert wurden, werden Energiesparöfen hergestellt. Diese sparen ca. 40 % an Brennholz und sind platzsparend. Die Bauern und Bäuerinnen fertigen die Öfen mit etwas Unterstützung eigenständig an. Weiters wird durch diese Öfen die Rauchentwicklung stark vermindert, was die Lebensqualität für viele Familien in ihren Häusern verbessert. Damit gibt sich CHEMA jedoch noch nicht zufrieden. Es wird Öfen geforscht, welche mit Biomasse abseits von Holz betrieben werden können, zum Beispiel mit getrockeneten Kaffeebohnenschalen, die in der Region en masse zu finden sind.

EIN FAHRRAD

für mehr Menschenrechte

Viele Menschen im äußersten Nordwesten Tansanias haben keine finanziellen Mittel für eine Rechtsberatung, Beratungsstellen in den Städten sind aufgrund der Entfernung schwer erreichbar.

In der Region Biharamulo fördert Bruder und Schwester in Not einen kostenfreien Rechtsberatungsdienst, vor allem für Frauen, die Opfer von Gewalttaten wurden. Eine Juristin sowie Mitglieder von lokalen Rechtsberatungsgruppen fahren direkt zu den Menschen, um ihre Hilfe anzubieten.

Mit einer Spende von 60,- Euro bekommt ein Mitglied der Rechtsberatungsgruppe in der Region Biharamulo ein Fahrrad, um auch in entlegenen Dörfern Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen.

KRANKENVERSORGUNG IN TANSANIA

Das St. Mary’s Isingiro Hospital befindet sich in der Peripherie Tansanias, im Grenzgebiet zu Uganda und Rwanda. In dieser abgelegenen Gegend ist es das einzige Krankenhaus für rund 180.000 Menschen. Es fehlt an allen Ecken und Enden, die Gebäude sind renovierungsbedürftig, es gibt keine funktionierende Röntgenstation, Abwasser- und Müllentsorgung sind mangelhaft.

Mit einer Spende von € 100.-  ermöglichen Sie weitere dringend notwendige Sanierungsschritte im St. Mary’s Isingiro Hospital in Tansania.

Element 1