Uganda

In diesem ostafrikanischen Land unterstützt Bruder und Schwester in Not insgesamt fünf laufende Projekte unter anderem in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, in der Zukunftsvorsorge für benachteiligte Kinder und in der ländlichen Entwicklung sowie Ernährungssouveränität.

Einige Projekte möchten wir genauer vorstellen

GEMEINSAM WARTEN

Es ist heiß, die Bäuerinnen und Bauern im Dorf Nkenge im Bezirk Rakai sind gerade beim Umstechen neuer Parzellen auf ihrem Gemeinschaftsfeld beschäftigt. Andere Teile des Ackers wurden bereits eingesät. Nun ist warten angesagt: auf ausreichend Regen in der hoffentlich bald beginnenden Regenzeit.
Bereits vor knapp zehn Jahren hat sich die Gruppe zusammengefunden, aus der Notwendigkeit heraus. Die HIV/AIDS-Rate ist in dieser Region Ugandas hoch, der Bezirk Rakai der erste im ganzen Land, in dem vor vielen Jahren die ersten Infektionen gemeldet wurden. Viele Frauen haben seither ihre Ehemänner verloren. Unterstützung ist notwendig. 2005 schlossen sich engagierte DorfbewohnerInnen zusammen, um sich gegenseitig beizustehen.

Nun nimmt die Gruppe am von Bruder und Schwester in Not mit Spendengeldern aus Tirol teilfinanzierten ERI-Programm der örtlichen Caritas MADDO teil. Es ist ein Programm zur Unterstützung der Selbständigkeit, der eigenen Fähigkeiten und Stärken der Bauerngruppe. Die 15 Mitglieder erhalten Fortbildung und Begleitung durch Agrarexperten. Manche erhielten Kleinkredite und Regenwassertanks. Jetzt gibt es ein Gemeinschaftsfeld, an dem versucht wird, die beste Sorte Mais und Bohnen gemeinsam anzubauen. Die Ernte soll dann auf den lokalen Märkten verkauft werden. Hoffentlich regnet es bald und ausreichend, damit die Saat auch aufgehen kann!

Wenn auch Sie dieses Projekt fördern möchten richten Sie Ihre Spende unter dem Verwendungszweck "Bauern Uganda" auf unser Spendenkonto bei der RLB Tirol, IBAN: AT59 3600 0000 0066 8400.

FROHEN MUTES

Schon von weitem hört man das Gegacker von Hühnern. Die Tür des einfachen Ziegelstalles öffnet sich und Beatrice Nabisere begrüßt uns mit einem strahlenden Lächeln. In der Hand hält sie einen gelben Plastikbehälter voll gefüllt mit frisch gelegten braunen Eiern.
Beatrice kann nicht gehen, seit sie als Kind an Kinderlähmung erkrankte. Ihr Leben war nicht leicht, trotzdem hat sie zwei eigene Kinder großgezogen und ihnen eine Schulausbildung ermöglicht. So gut es eben ging als alleinerziehende Mutter mit einem Handicap. Seit ein paar Jahren erfährt Beatrice Unterstützung durch das „People with Disabilities Program“ (Programm für Menschen mit Behinderung) der Diözese Kiyinda Mityana. Beatrice Nabisere erhielt Baumaterial zur Errichtung eines Hühnerstalls sowie 200 Hühner und einen Rollstuhl. Seither kann sie ein eigenes Einkommen erwirtschaften.

Sie verkauft die Eier an Markthändler weiter und verdient so rund 70 Euro pro Monat. Voll Freude zeigt uns Beatrice ihre Hühnerschar, ihr Haus, den Garten, in dem sie mit Hilfe eines Mädchens aus der Verwandtschaft Kochbananen, Mais und Bohnen anpflanzt. Beatrice selbst hat an Selbstbewusstsein gewonnen. Im Gemeinderat setzt sie sich aktiv für die Anliegen von Menschen mit Behinderung ein.

Wenn auch Sie diese Initiative fördern möchten richten Sie Ihre Spende unter dem Verwendungszweck "PWD Uganda" auf unser Spendenkonto bei der RLB Tirol, IBAN: AT59 3600 0000 0066 8400.

Ein Glücksschwein für eine Familie

Kinder aus verarmten Familien in der Region Mityana in Uganda haben oft keinen Zugang zu Bildung. Ein Ferkel ist eine einfache Starthilfe für einen besseren Weg in die Zukunft. Benachteiligte Familien erhalten ein Ferkel zur Aufzucht. Die in den Jahren darauf geborenen Jungtiere können verkauft und damit die Schulausbildung der Kinder finanziert werden.

Mit einer Spende von 35,- Euro wird die Anschaffung eines Ferkels für eine benachteiligte Familie in Mityana ermöglicht.

Spendenkonto

AT59 3600 0000 0066 8400

Kennwort: Glücksschwein Uganda

DANKE für Ihre Spende!

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Ein Bienenstock für eine Familie

Der Norden Ugandas ist die ärmste Region Ugandas und von extremer Trockenheit sowie einem langjährigen Bürgerkrieg geprägt. Die Pfarre Loyoro im Norden Ugandas ist nicht nur ein wichtiger sozialer Treffpunkt für die Menschen. In einem Ausbildungsprogramm lernen Frauen produktiven Ackerbau sowie die Kunst der Imkerei. Der Honig bereichert die Ernährung der Familien, besonders der Kinder. Überschuss wird am lokalen Markt verkauft.

Mit einer Spende von 50,- Euro wird die Anschaffung eines Bienenstocks für eine Familie in Loyoro ermöglicht.

Spendenkonto

AT59 3600 0000 0066 8400

Kennwort: Bienenstock Uganda

DANKE für Ihre Spende

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